CSU und FDP scheitern mit populistischem Wahlkampfgetöse im EP-Umweltausschuss
Der Umweltausschuss hat mit 44 zu 14 Stimmen klar gegen eine von den Liberalen und der CSU eingebrachte Resolution gestimmt, mit erreicht werden sollte, die bereits beschlossene schrittweise Abschaffung der herkömmlichen Glühbirne erneut aufzurollen.
Matthias Groote, SPD-Europaabgeordneter und Klimaexperte, begrüßte das Abstimmungsergebnis: "Die CSU und die FDP sind zu Recht haushoch mit ihren populistischen Äußerungen zu Lasten der Verbraucher gescheitert. Der Einsatz von alternativen Lampen führt zu Energieeinsparungen in Höhe von 39 Terrawattstunden. Das entspricht etwa 10 Großkraftwerken! Außerdem spart jeder Haushalt jährlich 50 bis 60 Euro."
Groote bekräftigte: "Anstatt die Verbraucher aufzuklären und über schon vorhandenen Alternativen zu informieren, schüren CSU und FDP lieber weiterhin Verunsicherung. Das trägt in keinster Weise dazu bei, vorhandene Vorurteile abzubauen. Unsere beliebte 60-Watt Glühbirne bleibt beispielsweise noch bis September 2011 im Handel. Bis dahin wird die Industrie die Alternativen noch deutlicher verbessert haben."
"Die Abgeordneten, die jetzt so vehement die schrittweise Abschaffung anprangern, haben allerdings Ende Januar 2008 im Europäischen Parlament einem entsprechenden Bericht zu Energieeffizienz zugestimmt. Da sollte man sich als Wähler einmal mehr fragen, wem man seine Stimme gibt und wer auch noch zu seinem Wort von gestern steht", fügte Matthias Groote abschließend hinzu.














