Clemens Bollen (SPD): Solidarische Rente muss gestärkt und ausgebaut werden
Berlin/Leer. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap glauben 87 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland nicht, dass Menschen mit einem Nettoeinkommen von rund 1000 Euro oder sogar weniger ausreichend Geld für eine private Zusatzrente haben.
„Das Ergebnis macht deutlich, wie wichtig die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes ist. Um eine angemessene Absicherung für das Alter zu gewährleisten, muss im Erwerbsleben ein gutes und sozialversicherungspflichtiges Entgelt erzielt werden“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Clemens Bollen.
„Um die drohende Altersarmut wirksam zu stoppen, muss die solidarische Rente ausgebaut und gestärkt werden", fordert Bollen. Ebenso gelte es, Einschnitte im Leistungsrecht wie zum Beispiel bei der Bewertung von Schul-, Ausbildungs- und Zeiten im ALG-II-Bezug zurück zu nehmen. „Die Umfrage beweist, dass ein Ausstieg aus der solidarischen Rentenfinanzierung und die Niedriglohnpolitik die Altersarmut bei uns nur fördert“, so der SPD-Abgeordnete. Clemens Bollen ist davon überzeugt, dass ein gesetzlicher Mindestlohn ein wichtiger Baustein ist, die Armutswelle im Alter in Deutschland zu stoppen.











