Niedersächsische Branche profitiert von Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien
Vor kurzem wurde in Bonn die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (kurz: IRENA) gegründet. An der Gründungskonferenz nahmen fast 400 Repräsentanten aus 120 Staaten teil, darunter 43 Minister. Als Mitglied der Arbeitsgruppe Energie der SPD-Bundestagsfraktion sowie des Ausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nahm Gabriele Groneberg als deutsche Repräsentantin an der Gründungskonferenz teil. Seit Jahren hat sich Groneberg für die Gründung von IRENA eingesetzt und dies immer wieder bei der Regierung angemahnt.
„Ich bin sehr erfreut, dass unser Einsatz endlich Früchte trägt“, so Groneberg. Ziel der neuen Organisation ist, Einführung und Ausbau der Erneuerbaren Energien international voranzutreiben. Auch der Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) begrüßt die Gründung als bedeutsamen Schritt beim Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung für die gesamte Menschheit. Der BEE-Präsident, der Oldenburger Dietmar Schütz, sowie die Cloppenburger Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg sehen in der Gründung ein wichtiges Signal für die Zukunftsbranche im Bereich Erneuerbare Energien auch in Niedersachsen: „Damit vergrößern sich auch die Exportchancen für niedersächsische Unternehmen, die mit ihrem technologischen Vorsprung im Bereich Erneuerbare Energie attraktive Angebote für den Weltmarkt bereithalten.“
Die in Niedersachsen ansässige Branche hat sich bereits heute den innovativen Zukunftstechnologien verschrieben und investiert zudem in die Weiterentwicklung von Technologien auf der Grundlage von solar erzeugtem Wasserstoff, Treibstoffe auf der Basis von Biomasse und innovativer Speichersysteme. „IRENA wird durch Politikberatung in Schwellen- und Entwicklungsländern zum Technologietransfer beitragen und auch bei der Suche nach Finanzierung Unterstützung anbieten“, erklärt Groneberg. „Davon werden auch heimische Unternehmen profitieren.“











