Dieter Steinecke für den Bundestag nominiert
Lingen. Mit einem hervorragenden Ergebnis wurde der amtierende Bundestagsabgeordnete Dieter Steinecke erneut für eine Kandidatur nominiert. Von 96 abgegebenen Stimmen war einer ungültig, je zwei Delegierte stimmten mit Enthaltung bzw. mit Nein. Stolze 91 Stimmen konnte Steinecke auf sich vereinigen. Der Wahl war eine Vorstellung zu Person und Politik vorausgegangen. Steinecke hatte darin noch einmal deutlich gemacht, dass sich die Bilanz der SPD-Regierungsbeteiligung seit 1998 sehr wohl sehen lassen könne. Dies belege allein schon der Hinweis auf den Arbeitsmarkt. Eine „Sauerei“ nannte es Steinecke, dass es noch immer keinen gesetzlichen Mindestlohn gebe. Auch die Leiharbeit müsse auf ein verträgliches Maß zurückgeschraubt werden. Als gelernter Lehrer betonte er zudem die Notwendigkeit des verbesserten Bildungszugangs auch für Kinder aus weniger betuchten Familien. Unter Hinweis auf den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen schloss Steinecke seine Rede mit den Worten. „Wenn es in den USA möglich ist, dass ein Schwarzer Präsident wird, muss es auch möglich sein, dass in der Grafschaft und im Emsland ein Roter in den Bundestag gewählt wird.“ (rh)
Die gesamte Rede Steineckes ist nachzulesen unter:

Dem frisch gewählten Kandidaten gratulierten die Landtagsabgeordnete und emsländische SPD-Kreisvorsitzende Karin Stief-Kreihe und der Grafschafter Landtagsabgeordnete Gerd Will. (Foto: Hein)













