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Mobilfunkkunden sollten auf Umstellung drängen

Berlin. Der SPD-Abgeordnete Clemens Bollen weist darauf hin, dass die vom Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat einstimmig beschlossene Roaming-Verordnung inzwischen in Kraft ist. Ab sofort seien alle Mobilfunkbetreiber zur Einrichtung eines Eurotarifs verpflichtet, wodurch die Kosten für Auslandsgespräche mit dem Handy innerhalb der EU spürbar sinken. „Der Eurotarif darf im ersten Jahr pro Gesprächsminute netto höchstens 49 Cent für abgehende und 24 Cent für eingehende Gespräche betragen“, sagt der Abgeordnete.

Außerdem macht Clemens Bollen darauf aufmerksam, dass alle Mobilfunkkunden möglichst rasch bei ihrem Betreiber den neuen Eurotarif beantragen sollten, damit sie noch in diesem Sommer - während der Ferien- und Urlaubszeit - davon profitieren können. „Alle Mobilfunkbetreiber sind verpflichtet, ihre Kunden über die neuen Tarife umfassend zu informieren,“ so der Abgeordnete. Sobald dem Kunden sämtliche Informationen vorliegen, sollte er umgehend die Freischaltung des neuen Eurotarifs bei seinem Anbieter fordern.

Die neue EU-Verordnung räumt allen Mobilfunkanbietern eine Übergangsfrist bis spätestens Ende August ein. Bis dahin müssen sie ihren Kunden den neuen Tarif zur Verfügung stellen. Auch Neukunden können spätestens ab Ende August nach dem Eurotarif telefonieren. „Kunden, die nicht von sich aus aktiv werden und ihren Mobilfunkanbieter nicht beauftragen, den neuen Tarif frei zu schalten, werden erst zum Oktober diesen Jahres automatisch auf den Eurotarif umgestellt“, erklärte Bollen.

 

 
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