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Alter(n)sgerechtes Arbeiten

Berlin. Leistungsfähigkeit und Erfahrung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind ein wichtiges Potenzial für die zukünftige Aufrechterhaltung unseres Wohlstandes, lautet das Fazit der Teilnehmer aus Weser-Ems an der Betriebsratskonferenz der SPD-Bundestagsfraktion

Die Humanisierung der Arbeitswelt stellt für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der Region Weser-Ems ein wichtiges Zukunftsthema dar. „Es ist vorrangig Aufgabe der Unternehmen und Arbeitgeber, altersgerechte und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Aber Arbeits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz führen eher ein Schattendasein in den Betrieben“, so Betriebsrat der Bremer Lagerhaus Gesellschaft (BLG) Heinz Meyerholz aus Ganderkesee. Obwohl im Betriebsverfassungsgesetz viele Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen wurden, wird die Begleitung des demographischen Wandels in den Betrieben noch nicht oder nicht ausreichend als unternehmerische Herausforderung wahrgenommen.
Klar ist, dass ein steigendes wirtschaftliches Wachstum, höhere Produktivität und eine größere Beschäftigungsquote Älterer sich nur durch eine bessere Qualität der Arbeit erreichen lassen.

„Wir brauchen einen Mentalitätswechsel für mehr und bessere Beschäftigung Älterer. Wir wollen, dass die Menschen gesund aus ihrem Beruf in den Ruhestand treten. Wir wollen aber auch die Verlässlichkeit in den Renten und in der Arbeitsmarktpolitik für Ältere. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die Initiative 50plus von Arbeitsminister Müntefering“, stellte der AfA-Bezirksvorsitzende Alfons Wobbeler fest.

 

 
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