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Wissenschaftsregion mit Zukunft

Rastede. „Die Hochschullandschaft im Nordwesten befindet sich in einer vielversprechenden Ausgangsposition.“ Mit dieser These eröffnete der Oldenburger Universitätspräsident Prof. Schneidewind eine rege Diskussion mit dem SPD-Bezirksvorstand Weser-Ems auf dessen Klausurtagung in Rastede.

„Dass wir in unserer Region wandlungsfähige Universitäten haben, die Leistung und gute Forschung bieten, zeigt das überzeugende Abschneiden im Ranking der Excellenz-Offensive der Hochschulen Deutschlands für Bremen und Oldenburg“, so der Uni-Präsident. Dass jetzt die Achse Bremen-Oldenburg intensiv gefördert werden müpsse, sei langfristig nicht nur die Aufgabe einer vorausschauenden regionalen Politik. Hier müssten alle gesellschaftlichen Kräfte und Medien ausreichende Informationsstrukturen schaffen, die die Wissenschaftsregion als Wirtschaftsfaktor, Jobmotor und Forschungszentrum verankern.

Gerade der Ausbau der steigenden Attraktivität des Forschungsstandortes Bremen-Oldenburg werde entscheidend über die Wissenspotenz der Region mitbestimmen. Auch die Wachstumsregion Weser-Ems und das Umland sichere den Standort der regionalen Universitätslandschaft. „Damit diese Perspektiven nicht vertan werden muss eine intelligente Koppelung zwischen Wissenschaftlicher Förderung und wirtschaftlichen Entscheidungen gefunden werden“ resümierte der SPD-Bezirks- und Landesvorsitzende Garrelt Duin die Diskussion.

Die hohe strukturelle Identität des Hochschulstandortes Oldenburg-Bremen zeige sich besonders in führenden Instituten und Forschungsgebieten wie dem Alfred-Wegener-Institut, dem Informatik-Standort Oldenburg mit OFFICE, der Lehrerbildung und Lernforschung oder der Materialforschung. In der Sozialforschung könne im Verbund Bremen-Oldenburg die Chance bestehen, bundesweit eines der wenigen Zentren zu werden.

Gemeinsam waren sich SPD-Vorstand und Prof. Schneidewind einig, dass die Kooperation von zwei Hochschulstandorten über Ländergrenzen hinweg ein zukunftsweisendes Projekt zur Standortsicherung ist, das bundesweit Vorbildcharakter erlangen kann. „Dazu muss auch nach einem Regierungswechsel der Forschungsstandort Nordwesten in den Fokus der Förderung gestellt werden“, kündigte Duin an.

 

 
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