Finanzen – mit großen Herausforderungen, aber auf dem richtigen Weg
Schatzmeisterin Hanna Naber rechnete den Delegierten vor, dass sie genau 411 Tage zuvor auf dem Bezirksparteitag einen Bericht vorgelegt und die Notwendigkeit der Neuaufteilung der Beitragsverteilung beantragt habe. Dies sei unabwendbar gewesen, um den finanziellen Absturz des Bezirkes zu verhindern. Durch kurzfristige Maßnahmen sei es gelungen, das für 2009 ursprünglich geplante Abschluss-Defizit von 160.000 € zu halbieren. Durch Sparmaßnahmen und Einnahmeverbesserungen habe man Kündigungen vermeiden und die flächendeckende regionale Betreuung der Partei durch Hauptamtliche dennoch sicherstellen können. Man habe den Bezirk neu in drei Regionen aufgeteilt und den Bezirkszuschuss für die Regionalgeschäftsstellen notgedrungen streichen müssen. Damit habe man aber erreicht, dass der Jahresabschluss 2010 anstelle eines riesigen Defizites ausgeglichen werden konnte.
Dennoch könne es keine Entwarnung für die kommenden Jahre geben, betonte Naber. Weiterhin würden Einnahmen wegbrechen, weshalb man die Zahl der Mitglieder und ebenso die Beitragshöhe steigern müsse. Naber bemängelte, dass etwa die Hälfte der Mitglieder in Weser-Ems noch nicht einmal den Mindestbeitrag von 5 € zahlt. Die Handlungsfähigkeit der Partei könne aber nur dann erhalten werden, „wenn wir unsere Einnahmemöglichkeiten erweitern“.
Für die Revisoren bescheinigte Ludwig Jürgens der Schatzmeisterin im Besonderen und dem Bezirksvorstand insgesamt eine gute Arbeit. Der eingeschlagene Weg sei richtig, müsse aber fortgesetzt werden.











