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StartPlanungen zum Jade-Weser-Port auf dem richtigen Weg

Planungen zum Jade-Weser-Port auf dem richtigen Weg

Erste verlässliche Zahlen zu den Kosten einer möglichen Umgehungs-Schienenstrecke als Hinterlandanbindung des Jade-Weser-Ports erhielt die Oldenburger Bundestagsabgeordnete Gesine Multhaupt auf Anfrage beim Bundesverkehrsministerium. Multhaupt: „Minister Tiefensee ist seiner Zusage vom August nachgekommen und hat entsprechende Berechnungen veranlasst. Ich freue mich, dass wir nach den unklaren Vermutungen der Vergangenheit nun endlich sachlich mit den richtigen Zahlen diskutieren können.“ So wären für eine Umfahrung des Oldenburger Stadtgebietes entlang der Autobahn 29 Investitionen von rund 180 Mio. Euro erforderlich, eine Ortsumgehung in Sande würde etwa 50 Mio. kosten.

Wie auch die Bahn sieht Gesine Multhaupt eine leistungsfähige Hinterlandanbindung des geplanten Tiefwasserhafens an der Jade als Projekt mit höchster Priorität. Für die beschlossenen Ausbaumaßnahmen wie z. B. die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der bestehenden Strecke soll im nächsten Jahr das Planfeststellungsverfahren beginnen. Auch zu Möglichkeiten eines Ersatzes der Klappbrücke im Oldenburger Stadthafen laufen derzeit Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. „Ich werte dies als Erfolg und freue mich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass die Prozesse begonnen haben. Ebenso wichtig wie die wirtschaftlichen Aspekte des Hafens ist die Gewährleistung eines hochwertigen Lärm- und Gefahrenschutzes für die betroffenen Bürger. Wir verfügen jetzt über vernünftige Zahlen und können unsere Bemühungen um realistische Lösungsansätze intensivieren“ so Multhaupt. Die Bundestagsabgeordnete forderte weiter auch nach Kreativität zur Realisierung entsprechender Maßnahmen. Multhaupt: „Der Bundestag hat mit seiner Gesetzesinitiative zu Vorfinanzierungen den Weg für alternative Kostenlösungen frei gemacht. Die Emslandautobahn A 31 hat gezeigt wie man beispielsweise mit öffentlich-privaten Partnerschaften Großprojekte erfolgreich umsetzen kann.“ Erneut rief Frau Multhaupt zum intensiven Dialog aller Beteiligten auf um eine bestmögliche Lösung zu erzielen.

 

 
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