Ausgabe 25, Juli 2010
StartSilberjubiläum eines Parteisekretärs - Zahlreiche Weggefährten sprachen ihren Dank aus

Silberjubiläum eines Parteisekretärs - Zahlreiche Weggefährten sprachen ihren Dank aus

Oldenburg. Auf 25 Dienstjahre als hauptamtlicher Mitarbeiter der SPD kann inzwischen Bezirksgeschäftsführer Hans-Rainer Strang zurückblicken, Anlass genug für eine kleine Feier, auf der Bezirksvorsitzender Garrelt Duin zahlreiche Gäste willkommen hieß. Unter ihnen fand sich auch Gerd Glogowski aus dem Bezirk Braunschweig, wo Strang seine Hauptamtlichen-Laufbahn begonnen hatte. Glogowski erinnerte, dass Strang der Erste in seinem Bezirk gewesen sei, der zwei Unterbezirke habe betreuen müssen. „Dies schien damals völlig undenkbar und wurde nach seinem Weggang gleich wieder abgeschafft.“ Die Funktion der Parteisekretäre, wie sie damals hießen, sei eine völlig andere gewesen als heute, erläuterte Glogowski. Sie seien für die Mitglieder Ansprechpartner in allen Lebensfragen gewesen, also auch für Renten- oder Krankenversicherungsangelegenheiten. „Die Partei hatte die Funktion des Kümmerers.“ Dieser unmittelbare Kontakt zur Mitgliedschaft existiere heute nicht mehr. „Wir sind ein bisschen weg von den Menschen,“ bedauerte Glogowski die eingetretene Entwicklung, die man nicht wieder umkehren könne.

Bezirksvorsitzender Garrelt Duin betonte: „Hans-Rainer Strang sorgt sich immer sehr ernsthaft um die SPD.“ Er sei dabei nicht nur ein Kümmerer, sondern ein sehr politischer Kopf, den sein strategisches Denken auszeichne. Die stellvertretende Bezirksvorsitzende Swantje Hartmann dankte in erster Linie für vielfältige Unterstützung während ihrer Juso-Tätigkeit. Strang habe die Menschen nie bloß auf das Politische reduziert. SPD-Bezirksbetriebsrats-Vorsitzender Gerd Groskurt bescheinigte Strang, ein ausgesprochener Team-Mensch zu sein, der nicht anordne, sondern durch das Gespräch zu überzeigen suche. Gerade darin liege die Produktivität des Bezirks.

Strang selbst zeigte sich sehr bewegt über die Feierstunde und das Treffen mit vielen Weggefährten. Seine Entscheidung, keine Arbeit als studierter Chemiker aufgenommen, sondern den Weg in die Politik eingeschlagen zu haben, bereue er nicht. Die Aufgabe des Bezirksgeschäftsführers liege ihm, weil er sich zur Region passend empfinde. Und er schloss: „Solange ich das Gefühl habe gebraucht zu werden, bleibe ich Euer Bezirksgeschäftsführer.“ (rh)

Ausklang der Feier

Im Anschluss an die Redebeiträge saßen viele Gäste noch in gemütlicher Runde mit dem Dienstjubilar (am Tisch Dritter v. l.) zusammen. Foto: Hein

 

 
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