Niedersächsische SPD-Politiker suchten Dialog mit Ärzten
SPD-Landesgruppe Niedersachsen der SPD-Bundestagsfraktion luden Ärzte zur Diskussion über Arzneimittelsparpaket ein
Der niedersächsische SPD-Landesvorsitzende Garrelt Duin (MdB) und der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Holger Ortel (MdB) begrüßten rund 90 niedersächsische Ärzte. Die Mediziner waren in den Fraktionssaal der SPD gekommen, um mit den Politikern über das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) zu diskutieren. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann, Ulrich Dietz vom Bundesministerium für Gesundheit und die Abgeordneten aus den niedersächsischen Wahlkreisen suchten den Dialog mit den Ärzten.
Um die Kosten für Arzneimittel weiter zu reduzieren, ist im AVWG unter anderem ein zweijähriger Preisstopp für Medikamente, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen verschrieben werden, vorgesehen. Das Gespräch brachte neben Kritik am Arzneimittelsparpaket auch konstruktive Vorschläge, die die anwesenden Fachpolitiker sehr begrüßten.
Konsens bestand über die Einführung einer Positivliste für Medikamente auf Bundesebene. Eine Positivliste umfasst die Arzneimittel, deren Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden. Die Medikamente werden aus therapeutischen und wirtschaftlichen Erwägungen in die Liste aufgenommen. Bei dem Thema Positivliste treffen die Ärzte bei uns auf Zustimmung, so Garrelt Duin und betonte, dass dies schon lange Ziel der SPD-Bundestagsfraktion sei.
Duin sagte zum Abschluss, dass weitere Gespräche notwendig seien. Diese Diskussion hat gezeigt, wie wichtig der konstruktive Dialog ist. Er trägt dazu bei, das Gesundheitssystem zur Zufriedenheit aller weiterzuentwickeln. Ehrliche Aufklärung und Information werden dazu führen, die Verunsicherung insbesondere bei den Patienten abzubauen.












