Kein Rechnungsschock mehr nach dem Urlaub
Brüssel/Leer. „Rechtzeitig zu Beginn der Hauptreisezeit werden die Preisobergrenzen für Mobilfunk-Gespräche im EU-Ausland um gut vier Cent günstiger und auch beim Surfen im Internet mit dem Handy oder Notebook über einen Mobilfunkanbieter wird es für den Verbraucher endlich keine bösen Überraschungen mehr geben", so Matthias Groote, Telekommunikationsexperte der SPD-Europaabgeordneten.
Zum 1. Juli tritt die nächste Stufe der Roaming- Verordnung in Kraft. Dies bedeutet nicht nur, dass der Höchstpreis für ausgehende Anrufe im EU-Ausland von 43 Cent auf 39 Cent pro Minute und für eingehende von 19 Cent auf 15 Cent gesenkt wird, sondern auch die Verpflichtung für Mobilfunkanbieter einen Warnmechanismus einzurichten, wenn eine Höchstgrenze von 50 € beim Datenroaming erreicht wurde.
„Mit dieser Verordnung hat das Europäische Parlament es geschafft, die Kosten für den Verbraucher bei ein- und ausgehenden Anrufen im EU- Ausland seit 2005 um 73 Prozent zu senken. Wir geben uns damit jedoch noch nicht zufrieden und arbeiten weiter an der Senkung der immer noch zu hohen Gesprächs- und Datenverbindungskosten", so Matthias Groote abschließend.











