ASF-Bundesvorstand neu gewählt
Elke Ferner: Bundesregierung hat mit moderner Gleichstellungspolitik nichts am Hut
Bei der kürzlich in Bonn stattgefundenen ASF-Bundeskonferenz wurde u. a. ein neuer Vorstand gewählt. Neben der Vorsitzenden Elke Ferner gehören dazu die Stellvertreterinnen Evelyne Gebhardt, MdEP, (Baden-Württemberg), Barbara Hackenschmidt, MdL, (Brandenburg) und Marianne Wallach (Nordrhein-Westfalen).
Auch SPD-Frauen aus Aurich, Delmenhorst, Leer, Nordhorn, Oldenbur, und Osnabrück waren Delegierte auf dieser Konferenz.
In ihrer Rede auf der Bundeskonferenz forderte Elke Ferner Quoten für Aufsichtsräte und Vorstände sowie eine Änderung des Wahlrechts:
Die schwarz-gelbe Bundesregierung habe trotz Frau Merkel als Regierungschefin, trotz Frau von der Leyen als Arbeitsministerin und trotz Frau Schröder als Frauen- und Familienministerin mit echter und moderner Gleichstellungspolitik „nichts am Hut“. Ein Gleichstellungsgesetz oder Quoten für Aufsichtsräte und Vorstände - wie die ASF es seit langem fordert - lehne Frau Schröder ab, obwohl sich seit Bestehen der freiwilligen Vereinbarung zwischen Bundesregierung und Wirtschaft nichts geändert habe.
Die Zeit der freiwilligen Vereinbarungen sei vorbei - jetzt sei die Zeit des Handelns gekommen. „Wir brauchen ein Gesetz, wenn wir nicht nochmals Jahrzehnte verlieren wollen und damit weitere Frauengenerationen von einer gleichberechtigten Teilhabe, von gleichen Karrierechancen ausschließen wollen.“ Anstatt endlich Partei zu ergreifen und sich der Forderung nach einem Gleichstellungsgesetz anzuschließen, tauche Frau Schröder bei diesem Thema schlicht ab.
„Wir müssen jetzt die Grundlagen dafür schaffen, dass in den nächsten 10 Jahren die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft deutlich vorangehen kann“, so die neue Vorsitzende Elke Ferner.
(Frauke Maschmeyer-Pühl)

Delegation der ASF im SPD Bezirk Weser-Ems: ASF-Bezirksvorsitzende Sophia Ulferts-Dirksen, Helga van Slooten, ASF-Bundesvorsitzende Elke Ferner, ASF-Landesvorsitzende Ulla Groskurt, Renate Geuter, Bärbel Wittig, Christina Stoye-Grunau, Andrea Meyer-Garbe, Uta Wilms, Frauke Maschmeyer-Pühl.











