SPD-Frauen rollen „roten Teppich“ aus
ASF Niedersachsen: Frauenpolitik ist Zukunftspolitik
Osnabrück. „Es geht um die Gleichberechtigung“, so die SPD-Frauen aus der Osnabrücker Region. Unter dem Motto Frauenpolitik ist Zukunftspolitik rollten sie als Aktion in der Innenstadt einen 20 Meter langen „Roten Teppich“ aus.
„Auf der Grundlage freiwilliger Gespräche kommen wir mit der Gleichstellungspolitik nicht weiter“, lautete die Hauptbotschaft, die auf einem Teil des Teppichs wesentliche Punkte bisher erreichter Ziele in der Gleichstellungspolitik dokumentierte, aber auch wesentliche politische Ziele für künftige Regierungspolitik enthielt. „Wir brauchen Gesetze, auf die sich die Frauen berufen können“, so die ASF-Landesvorsitzende Ulla Groskurt. „Frauen in Führungspositionen, Rahmen für Arbeitszeitgestaltungen, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und eine Kinderbetreuung müssen konkret umgesetzt werden.“
Der rote Teppich fand viel Aufmerksamkeit und bot über seine aufgetragenen Thesen reichlich Gesprächsstoff für interessierte Passantinnen. „Wer wie Angela Merkel in der Frauenzeitschrift EMMA den Frauen, die für gleiche Arbeit weniger verdienen als ihre Kollegen, rät, selbstbewusst zum Chef zu gehen, verkennt die Wirklichkeit“, so eine Betriebsrätin in einem Gespräch. „Mit dieser Unverbindlichkeit sei den Frauen nun wirklich nicht geholfen und das Problem nicht zu lösen“.
„Die Gleichstellung der Frau“, so die ASF Vorsitzende aus dem Landkreis, Daniela de Ridder, „ist eines der ältesten Ziele der sozialdemokratischen Frauenpolitik. Vor 90 Jahren hat die SPD das Frauenwahlrecht erkämpft. Mit unserer Politik ist das Leben der Frauen in Deutschland in vielen Bereichen verbessert worden. Jetzt gilt es über „Nette Gespräche“ hinaus zu wirklichen Vereinbarungen zu kommen. Andere Länder wie zum Beispiel Finnland sind uns da um Längen voraus.“

AsF-Aktion in der Osnabrücker Innenstadt










