„Schenken Sie Schulkindern einen Apfel!“
AfB und SchülerInnen-Jusos kritisieren Absage der Landesregierung zum Schulobstprogramm
Osnabrück, “Das Nein der Landesregierung zum Schulobstprogramm der EU in Niedersachsen ist bedauerlich. Die Schüler hätten den Umgang mit gesunden Lebensmitteln lernen können”, kritisiert Jens Martin, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) und der SPD Osnabrück, die Entscheidung der Landesregierung. Deshalb haben die AfB und die Schüler-Jusos auf die verpasste Chance am Mittwoch auf dem Jürgensort hingewiesen. In ihrer “Schulobst-Aktion” verteilten sie mehr als 100 Äpfel an Passanten mit der Bitte, diese an Schüler zu verschenken.
Mit einer Verordnung der EU vom Dezember 2008 war die Förderung einer flächendeckenden Verteilung von gesundem Obst und Gemüse in den Grundschulen beschlossen worden. Das Programm wird zu 50% aus EU-Mitteln finanziert. - Die SPD in Osnabrück und die SPD-Landtagsfraktion hatten gefordert, das Programm auch in Niedersachsen umzusetzen.
In der monatelangen Hängepartie im niedersächsischen Landtag hatte auch die Landesregierung aus CDU und FDP zunächst positive Signale ausgesendet. Doch am 20.10. lehnte die Landesregierung eine Beteiligung Niedersachsens am EU-Schulobstprogramm schließlich ab. Grund: Der angebliche bürokratische Aufwand. Fakt ist jedoch: In anderen Bundesländern ist dies kein Hindernis!
“Es sind die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen, die erneut ausbaden müssen, dass die Landesregierung am falschen Ende gespart und eine sinnvolle Investition verhindert hat”, bedauerten auch Adrian Schäfer, Landesvorsitzender der SchülerInnen-Jusos, und Paul Meimberg, SPD-Ratsherr und AfB-Mitglied, die Entscheidung der Landesregierung.

“Die Resonanz auf unsere “Schulobst-Aktion war sehr gut. In den Gesprächen wurde klar, dass wenig Verständnis für das “Aus” des Schulobstprogramms in Niedersachsen vorhanden ist”, berichteten Jens Martin, Adrian Schäfer und Paul Meimberg abschließend.














