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StartStark im Parteivorstand vertreten

Stark im Parteivorstand vertreten

Dresden. Die niedersächsische SPD ist eine starke Säule der SPD. Die Delegierten des SPD-Bundesparteitages in Dresden wählten Garrelt Duin, Edelgard Bulmahn und Wolfgang Jüttner bereits im ersten Wahlgang in das Gremium. Mit dem DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel ist ein weiterer Niedersachse im Parteivorstand vertreten. „Wir Niedersachsen sind mit dem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, mit vier Mitgliedern im Parteivorstand sowie mit dem Bundesvorsitzenden der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik, Stephan Weil, enorm stark in der SPD-Führung vertreten“, kommentierte SPD-Landeschef Duin die Vorstandswahlen. „Es ist unübersehbar, dass die Sozialdemokraten aus Niedersachsen einen großen Anteil an der Neujustierung der Partei haben. Wir sorgen dafür, dass die SPD wieder attraktiv und offen für breite gesellschaftliche Gruppen wird“, kündigte der Landesvorsitzende an.

Sigmar Gabriel war nach einer begeisternden Rede mit 94,2 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt worden. „Ich freue mich für Sigmar, aber auch für die SPD. Sigmar Gabriel hat einen großen Entwurf vorgelegt, wie die SPD wieder auf die Beine kommt: durch Beteiligung der Mitglieder und durch Öffnung der Partei nach Außen. Gemeinsam mit seinen Stellvertretern Hannelore Kraft, Olaf Scholz, Manuela Schwesig und Klaus Wowereit und der Generalsekretärin Andrea Nahles wird Sigmar Gabriel den Kurs der neuen Offenheit in der SPD umsetzten. Wir werden ihm dabei mit aller Kraft helfen“, sagte Duin.

In seinem Redebeitrag hatte der niedersächsische Landesvorsitzende von der SPD eine stärkere Konzentration auf die Länder und Kommunen gefordert. „In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt auf der Regierungspolitik im Bund. Dort sitzen wir in den nächsten vier Jahren auf der Oppositionsbank. Aber in Ländern und Kommunen haben wir die Chance, über unsere bisherigen Mehrheiten hinaus Regierungen zu bilden und sozialdemokratische Politik zu machen. Der Weg zurück zu einer bundesweit erfolgreichen Volkspartei SPD führt nur über Erfolge in den Ländern und Kommunen. Diesen Weg müssen wir konsequent beschreiten“, sagte Duin. Er machte klar, dass die Bundespartei hierfür finanzielle und personelle Hilfestellungen geben müsse. „Die kommenden Landtags- und Kommunalwahlen sind unsere große Chance. Hier müssen wir einen strategischen Schwerpunkt setzen.“

Garrelt Duin auf dem Bundesparteitag in Dresden

Garrelt Duin wurde auf dem SPD-Bundesparteitag in Dresden in das Präsidium gewählt. Souverän, humorvoll und zügig leitete er die Beratungen und trug damit dazu bei, dass das umfangreiche Antragspaket vollständig und im Rahmen des vorgegebenen Zeitplanes bearbeitet werden konnte. Und bei den Vorstandswahlen wählten ihn die Delegierten bereits im ersten Wahlgang als Beisitzer wieder in den Parteivorstand.

Delegierte aus Weser-Ems

Auch die Delegierten aus Weser-Ems waren begeistert vom Verlauf des Bundesparteitages in Dresden.

Die Gewinner des Wilhelm-Dröscher-Preises

Mit dem "Wilhelm-Dröscher-Preis", der seit 1982 bereits zum 14. Mal verliehen wurde, hält die SPD das Andenken des Sozialdemokraten Wilhelm Dröscher lebendig. Benannt ist der Preis nach dem verstorbenen ehemaligen Schatzmeister, Landtagsabgeordneten und Europäer, Wilhelm Dröscher, der in seinem Wahlkreis "der gute Mensch von Kirn" genannt wurde. Der 1. Preis, dotiert mit 3.000 €, ging in Dresden an das Projekt „Schoolbattle - Hip Hop gegen Gewalt an Schulen“ vom Verein der Freunde und Förderer der Anne-Frank-Hauptschule Bonn/Beuel e.V. (Schirmherr Ulrich Kelber, MdB). Die jungen Preisträger freuten sich riesig. Und Sigmar Gabriel gab ihnen den Auftrag, beim nächsten Parteitag das traditionelle Schlusslied „ Wenn wir schreiten Seit an Seit“ in einer Hip-Hop-Version abzuliefern.

Wenn wir schreiten Seit an Seit

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Wenn wir schreiten Seit an Seit“ endete der Parteitag, diesmal begleitet von einem spontan gegründeten Gitarren-Duo, da der vorgesehene Chor wegen des frühzeitigen Parteitagsendes noch nicht eingetroffen war.

 

 
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