Frank-Walter Steinmeier überzeugt in Emden und Osnabrück
Emden/Osnabrück. Mehreren Tausend Menschen kamen in der vergangenen Woche zu den zentralen Wahlkampfkundgebungen mit SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nach Emden und Osnabrück. Steinmeier stellte fest, die Landtagswahlen in Thüringen und im Saarland hätten gezeigt, dass Schwarz-Gelb in diesem Land nicht gewollt sei.
Ausdrücklich hob Steinmeier die gestaltende Rolle der SPD innerhalb der Bundesregierung bei der Krisenbewältigung der letzten Monate hervor: „Ohne uns sähe das Land nach zehn Monaten Krise anders aus. Ohne die SPD hätte es keine Zukunft für Opel gegeben.“ Den Bemühungen des Arbeitsministers Olaf Scholz gab er ebenfalls gute Noten: „1,4 Millionen Menschen in Kurzarbeit sind besser als 1,4 Millionen Arbeitslose mehr“, stellte Steinmeier fest. Der Union warf Steinmeier vor, sie bemühe sich nicht um Wege aus der Krise. Daraus seine Schlussfolgerung: „Wer nicht gestalten will, muss auch nicht regieren wollen!“
Das wahre Gesicht des politischen Gegners zeige sich im Guttenberg-Papier, hielt Steinmeier der CDU/CSU vor. Dieses verrate den Bürgerinnen und Bürgern den Weg von Schwarz-Gelb: Senkung der Nebenkosten für Unternehmen, Erhöhung der Mehrwertsteuer, Rückführung des Mindestlohnes. Und wer wie die Partei Westerwelles mit dem Slogan werbe „Leistung muss sich wieder lohnen“, müsse sich fragen lassen: „Wer soll denn Ehrgeiz zeigen, wenn er mit nur 3,75 Euro abgespeist wird?“

Frank-Walter Steinmeier in Osnabrück mit den Bundestagskandidaten (v.li.) Dr. Martin Schwanholz, Gabriele Groneberg und Rainer Spiering

Frank-Walter Steinmeier in Osnabrück mit Bundestagskandidaten und jungen Teams

Frank-Walter Steinmeier bei seiner Rede in Osnabrück

Das Rahmenprogramm in Emden gestaltete ein Shantychor. Frank-Walter Steinmeier und der SPD-Bezirks- und Landesvorsitzende Garrelt Duin stimmten gern mit ein.

Schlussapplaus für Frank-Waler Steinmeier in Emden. Mit auf dem Bild (v.li.): Bundestagskandidat Keno Borde, Wiard Siebels, MdL, Garrelt Duin, MdB und Hans-Dieter Haase, MdL











