SPD Haste-Dodesheide macht sich für erneuerbare Energie stark
Windkraft auf dem Piesberg hält Preise stabil und unabhängig
Die SPD Haste-Dodesheide hat sich in ihrer vergangenen Sitzung mit dem Thema regionaler Energieversorgung beschäftigt. „Sehr schnell kamen wir zu dem Schluss, dass ein weiterer Ausbau von Wind- und Solarstromanlagen in Osnabrück vorangetrieben werden sollte“, erklärt Heiko Panzer für den Vorstand.
Die Stadtwerke machen sich mit der Förderung und dem Ausbau von erneuerbaren Energiequellen weiter unabhängig von den großen Energiekonzernen. Nur so kann regional ein fairer und niedriger Energiepreis langfristig gesichert werden. Die Zuwachsraten bei der Solarenergie haben auf Grund günstiger Bedingungen in Deutschland durch Förderung und Einspeisevergütung in Osnabrück aktuell den Jahreswert von 50% erreicht. „Es ist absolut fantastisch einen derart hohen Zuwachs bei dieser umweltschonenden Energiegewinnung zu haben“, so der SPD-Sprecher.
Die Erweiterung des Windparks auf dem Piesberg sei ein weiterer Baustein im Energiemix der Stadtwerke, den man aus umweltpolitischer Sichtweise nachdrücklich unterstütze. Eine Verschandelung der Landschaft könne man nicht erkennen. Zeugten doch die Windenergieanlagen von einer weitsichtigen Technologie, die in Anbetracht von Reaktorvorfällen und mangelnder Möglichkeiten der Endlagerung von Atommüll eine recht geringen negativen Einfluss auf das tägliche Leben haben. „Die realen Gefahren von Atomenergie und die aktuellen Schlagzeilen um die Endlagerstätten vor Augen wirken drehende Rotorblätter doch eher beruhigend“, positioniert sich Panzer zur Windenergie. Die deutsche Windenergiebranche fordert in diesen Tagen darum auch zu Recht den massiven Ausbau von Windenergie in Deutschland voranzutreiben. Die Branche schätzt, dass mit optimalen Rahmenbedingungen eine fast 50-prozentiger Windstromanteil in Deutschland bis zum Jahr 2020 erreicht werden könne. „Ein massiver Ausbau dieser Technik ist natürlich auch ein Jobmotor für die regionale Wirtschaft. Diesen Faktor darf man nicht unterschätzen“, erklärt Panzer weiter.
Um diesen Ausbaustand zu erreichen, müssten sämtliche Windparks mit leistungsstarken Anlagen erneuert werden und jedes Bundesland müsste mindestens 1% der Fläche für Windenergiegewinnung bereitstellen. Schlusslichter sind hier die südlichen Bundesländer. „Es zeigt sich, dass unsere Stadtwerke mit den aktuellen Plänen bei dieser Zielsetzung deutlichen einen Schritt voraus sind“, so der Sozialdemokrat abschließend.











