Mehr Bildungsqualität in Niedersachsen
Der SPD-Landesvorsitzende Garrelt Duin sieht die SPD in ihren bildungspolitischen Vorstellungen durch die aktuelle Debatte gestärkt. "Die Beurteilung des deutschen Bildungssystems durch den UNO-Sonderberichterstatter Vernor Muñoz sollte uns allen zu denken geben. Er hat deutlich gemacht, dass wir mit der frühen Selektion vielen Kindern einen erfolgreichen Bildungsweg verbauen," stellte Duin fest.
Er sagte weiter: "Aber Munõz ist mit dieser Einschätzung nicht alleine. Die zahlreichen internationalen Studien wie PISA und IGLU haben - ebenso wie das englische Wirtschaftsmagazin "The Economist" aufgezeigt: Das dreigliedrige Schulsystem schadet Deutschland und verhindert die beste Bildung für alle Kinder."
Die niedersächsische SPD sieht der Landesvorsitzende auf einem richtigen Weg: "Wir orientieren uns an den PISA-Siegerländern und wollen die Potenziale jedes einzelnen Kindes optimal fordern und fördern. Mit der "Gemeinsamen Schule" hat die SPD in Niedersachsen ein Konzept vorgelegt, bei dem die Kinder bis zur Klasse 10 gemeinsam unterrichtet werden." Die "Gemeinsame Schule" ermögliche eine starke individuelle Förderung. Die Schwächen der Kinder würden so besser abgebaut, ihre Stärken intensiver ausgebaut. "Am Ende erreichen wir damit eine höhere Qualität für alle," so Garrelt Duin.
"Die "Gemeinsame Schule" soll nicht von oben verordnet werden. Wir sind überzeugt: Wir haben die Argumente auf unserer Seite und setzen deswegen auf den uneingeschränkten Elternwillen," erklärte der Bundestagsabgeordnete. An die Adresse des niedersächsischen Bildungsministers Busemann richtete Duin den Appell: "Ich kann Herrn Busemann nur empfehlen, die internationalen Bildungsstudien und zahlreichen Expertenmeinungen endlich zur Kenntnis zu nehmen und seine ideologische Verbrämtheit fallen zu lassen. Dann erreichen wir mehr Bildungsqualität in Niedersachsen."










